"Verdienter erster Derby-Sieg nach 14 Jahren"

Ergebnisse vom Wochenende:

RG Hausen-Zell I – TuS Adelhausen I 21:18
RG Hausen-Zell II - KSV Wollmatingen I 18:15
RG Hausen-Zell III - TuS Adelhausen III 23:15
RG Hausen-Zell Jugend I - KSV Hofstetten Jgd. I 18:23
RG Hausen-Zell Jugend I - RG Eichein-Rümmingen Jgd. I 12:20
KSV Rheinfelden Jugend I - RG Hausen-Zell Jgd. II 17:20
WKG Weitenau/Wieslet Jugend I - RG Hausen-Zell Jgd. II 28:16

Bildquelle: Jürgen Seider

Müde vom anstrengenden Feier-Wochenende gelang es mir erst am Sonntag Abend die Ergebnisse des Wochenendes in einen umfassenden Bericht zu fassen. Für alle die das Internet der RG Hausen-Zell unter www.rghausenzell.de nutzen, natürlich eine lange Wartezeit, dafür entschuldige ich mich herzlich.
Für die überraschende Ehrung der RG Hausen-Zell am Freitagabend, wo ich zum Ehrenmitglied ernannt wurde, vor einer sagenhaften Kulisse von 1.000 Zuschauern und für den Applaus, den meine Frau Marianne und ich, für die 30-jährige gemeinsame Tätigkeit für den Ringsport erhielten, bedanke ich mich zuerst. Es war ein tolles Gefühl die Anerkennung vor so einem phantastischen Publikum zu erhalten. Ich wünsche der RG weiterhin viel Erfolg auf dem Weg nach vorne, mit solch tollen Athleten, einem engagierten Vorstandsteam und zahlreichen Fans am Mattenrand, ist der vorgezeichnete Weg nach meiner Ansicht noch nicht beendet.
In Zukunft werde ich versuchen die Geschehnisse auf und neben dem Mattenrand, für Sie liebe RG- und Ringsportfans, mit meinen Worten zu kommentieren. Wenn sich jemand auf Grund meiner Berichte auf den Schlips getreten fühlt oder gar unrecht behandelt fühlt, soll er mir dies bitte persönlich sagen. Meine Kommentare sollen nie gegen einen Sportler oder gegen Funktionäre gerichtet sein. Vielmehr erhoffe ich mir durch die eigene Berichterstattung einiges an Kritik, um in Zukunft noch besser und sensibler mit dem Thema „Pressearbeit“ umgehen zu können. Sagt mir bitte rechtzeitig, wenn Ihr davon genug habt. Oft merkt der Schreiber dies selbst zu spät.
Nun genug der Vorrede. Was war sportlich auf der Matte geboten ? Wie war das Drumherum beim Lokal-Derby und was hat mich bewegt, auf diesen Fragen basiert der folgende Bericht:

Es ist sensationell, wenn die dritte Mannschaft der RG Hausen-Zell auf die Matte tritt und vor knapp 200 bis 250 Zuschauern eine Stunde vor dem großen Derby der zweiten Bundesliga die Zuschauer mit tollen Leistungen begeistert. „Fünfer „ Punktewertungen sieht man eben nur in der Bezirksliga, hörte ich draußen an der Eintrittskasse sitzend, als die ersten „Rothaus Zäpfli oder Radler“ zur Stärkung für das große Derby zu sich genommen wurden.
23:15 Sieg für die RG III im kleinen Derby der Bezirksliga. Er hat gut begonnen der Abend mit einem Schultersieg von einem der Jüngsten in der RG Garde. Adrian Kiefer, heißt der junge Ringer, keiner kennt Ihn von den eingefleischten RG- erste Reihe Sitzern. Wo kommt er her ? Aus Hausen, die Antwort, Gott sein Dank aus Hausen, dort kommt wieder frisches Blut in die RG Adern, denn einige junge Nachwuchsringer wohnen im Hebeldorf und frönen dem Ringsport. Als „Michi“ Pfeifer dann seinen Gegner in der zweiten Runde schultert, bebt zum ersten Mal die Halle. Doch die Gäste vom Dinkelberg doppeln nach mit zwei Schultersiegen und einem 0:3 vom ge-stressten Markus Berger, der direkt vom 12-stündigen Schaffen auf die Waage und anschließend auf die Matte geht, damit auch die dritte Mannschaft im kleinen Derby komplett auf der Matte ist. Deshalb nur 0:3, denn jeder Punkt ist im Mannschaftssport wichtig. 8:11 aus Sicht der RG, doch dann kommt das Geburtstagskind der Woche, „Enton“ (Tobias Deiß) wurde am Mittwoch achtzehn Jahre alt und nimmt nun konzentriert Ralf Maier drei Punkte zum 11:11 ab.
Anschließend knallt´s so richtig auf der Matte, denn Lars Wagner und die „schwarze Perle“ der RG, David Affutu-Nartey legen Ihre Gegner fachgerecht auf die Matte. Stefan Hauschel packt zwei tolle „Fünfer“ aus und bringt seinem jugendlichen Gegner in der dritten Runde eine technisch überhöhte Niederlage bei. 23:11, Mannschaftsführer Peter Schwald sitzt zufrieden in der Ecke und ballt die Faust, der erste Sieg der neuen Saison ist in der Tasche, obwohl im letzten Kampf Pirmin Philipp seinem Kontrahenten ebenfalls einen technisch überhöhten Sieg überlassen muss. Egal, die dritte Mannschaft hat Ziele. Letztes Jahr Dritter und dieses Jahr ? „Schaun mer mal,“ meint Coach Peter Schwald mit einem leichten Grinsen über den ersten Sieg der Saison im Gesicht. Kurze Zeit später schleppt der Coach die verdiente Belohnung für seine Truppe in die Kabine.
Indessen strömen die Zuschauer weiter in die Zeller Stadthalle. Alte Bekannte drängen sich an der Eintrittskasse. Seit dem RG Jubiläum vor zwei Jahren am 100 jährigen Jubiläum hat´s auch den ehemaligen Topringer aus alten Tagen, Otto Zeller, wieder gepackt. Das Ringer-Feeling ist wieder da. Jahrelang war Otto weg von der Matte, das Treffen mit seinen alten Ringergegnern und Bekannten aus den Fünfziger Jahren am Jubiläum 2006 hat ihn jedoch so begeistert, dass er nun wieder regelmäßig jeden Heimkampf mit Begeisterung besucht, um die tollen, jungen, eigenen Ringer zu sehen. „Herrlich, toll, aufregend,“ sagt er, als er gegen 23 Uhr mit seiner Frau wieder in Richtung Hausen fährt. Was war so toll ? Einmalig die Kulisse, die Stimmung, das Knistern, das bei jedem Kampf in der Halle spürbar zu fühlen war. Sportliche Höchstleistungen auf dem 12x12 Meter großen Ringerrund von neunzehn , leider nur neunzehn Akteuren in diesem Spitzenkampf in der zweiten Bundesliga. Warum nur 19 Ringer, fragten sich die Experten? In einem Derby verschenkt man doch keinen Kampf. Uns kann´s wurscht sein, vier Punkte sind vier Punkte, hört man von der nahe gelegenen Zäpfli-Theke neben der Eintrittskasse. Bereits an der Waage geht die RG in Führung, denn dem in den ersten beiden Kämpfen super agierenden Sven Kiefer stellen die Gäste vom Dinkelberg keinen Gegner. Nach dem Wiegen geht es wie ein Lauffeuer durch die Halle. Das Prickeln wird immer stärker noch eine halbe Stunde, dann geht´s los.
Überraschung zwei, an diesem Abend, nicht Sascha Oswald und Timo Beradze stehen im RG Team, sondern Wilhelm Maier Gedächtnispokal Gewinner des Vorjahres, Jörg Denner und Florian Hassler gingen für die RG über die Waage. Und der Gegner bietet zum ersten Mal den Italienischen Meister Tiziano Corriga in dieser Saison auf. Taktik an der Waage, das Derby will jeder gewinnen.. In einem Derby ist eben alles anders, sogar die bisher erfolgreiche Aufstellung wird auf das Prestige-Duell geändert.
Jetzt ist fünf Minuten vor dem Kampf, es hält mich nichts mehr an der Eintrittskasse, zwar haben zehn vorbereitete Dauerkarten nicht Ihren bestimmten Besitzer erhalten, „keine Zeit, nicht immer da,“ waren die Antworten der Befragten.
Ich frag mich natürlich warum, wollen diese Fans, die immer da sind , nicht bereits mit dem Kauf einer Dauerkarte Ihren Athleten den Rücken stärken. 100 Dauerkarten ist mein Ziel, 85 sind es jetzt, ich probiers eben nächste Woche noch mal. Vielleicht nach dem gewonnenen Derby beim nächsten Heimkampf gegen Baienfurt wieder in Zell, sind meine Gedanken vor dem Anpfiff.
Die Dauerkarte lohnt sich noch immer. Vor allen Dingen im Nach-hinein betrachtet, wenn man die tolle Leistung der zweiten Mann-schaft vom Samstag ins Kalkül mit einbezieht. Nach einem 1:14 Rück-stand gegen die mit der stärksten Mannschaft ins Wiesental angereiste Truppe aus Wollmatingen. Mit einer bravourösen Leistung wurde der Starke Gast vom Bodensee noch mit 18:15 Punkten niederkämpft. Nicht nur die Dritte, sondern auch die zweite Mannschaft ist sehenswert und die ringerischen Aktionen begeisterten die rund 200 Zuschauer am Samstag Abend in der Atzenbacher Halle. Ebenso die Vorkämpfe der Schüler, wo die Schülerstars, Sebastian Rapp und Manuel Wolfer, die am Freitagabend Top-Leistungen in der ersten Mannschaft boten, für das Jugendteam ausfielen. Manu verletzt, Sebi beim Fußballspielen.
Also hört meine Botschaft, liebe RG Fans macht die 100 Dauerkarten voll, das frischgebackene RG Ehrenmitglied braucht noch 15 Fans, um sein Saisonziel zu erreichen. Wahrt die Chance am kommenden Samstag, Ihr spart immer noch fünfzehn Euro in den restlichen Heimkämpfen !!!

Doch jetzt genug philosophiert über Wünsche und Ziele, endlich auf die Matte, die Einmarschmusik ertönt und die 19 Gladiatoren und Mattenleiter Joachim Wioska aus Radolfzell laufen in die probenvolle Ringer-Arena ein.
Begeistert empfangen von Ihren 1000 Fans und acht Pressevertretern, der Heimatzeitungen in vorderster Front marschieren die Ringer ein. Das Derby hat einen tollen Stellenwert. 1.000 gespannte Leser der Zeilen am Montag, das ist was besonderes für die Presse, das sieht man.
Blitzlichtgewitter bei den Mannschaftsaufstellungen und der Präsentation der einzelnen Gegner. Die RG tritt mit „neun“ Eigengewächsen an. Sven Kiefer eingeschlossen, der zwar in Gresgen zum ersten Mal auf einer Ringermatte trainierte, seit seinem vierzehnten Lebensjahr jedoch zu den RG-Stützen gehört. Nur Bubi Recorean, seit 1999 bei der RG, hat das Ringer-Einmaleins nicht bei der RG gelernt.
Wahnsinn, zweite Bundesliga mit eigenen Jungs, das begeistert mich immer noch. Die jahrelange Arbeit der RG-Trainer um die Athleten zu formen, um in der zweithöchsten Deutschen Ringer-Klasse bestehen zu können, tragen Früchte, eigene ! Inzwischen steht der Landestrainer des südbadischen Ringer-Verbandes Mario Sachs an der Matte und ebenso Greco Trainer Karl Hug vom SBRV, und Trainer des Erstligisten aus Freiburg.
Viele Talente stehen auf beiden Seiten in den Aufgeboten, die werden kritisch beobachtet.
Jetzt geht´s los auf der Matte. Das fünfzehnjährige Ausnahmetalent Manuel Wolfer gegen das muskelbepackte Kraftbündel Sulejman Ajeti aus Adelhausen gewinnt die erste Runde und die einheimischen Fans jubeln. Rundenausgleich durch Ajeti und dann der „Fünfer“ auch in der zweiten Bundesliga. „Manu“ hebt seinen verdutzten Gegner ab und knallt ihn auf den Buckel. Mattenleiter Wioska zögert zwar nicht mit der Höchstnote im Ringsport einer „Fünf“, doch den Schultersieg sah er nicht aus seiner Position, wie er später erklärte. Ajeti erholt sich von dem Ausheber und holt die vierte Runde. Jetzt zeigt sich die Klasse des fünfzehnjährigen vierfachen Deutschen Jugend-meisters Manuel Wolfer. Nicht nur Gefühl und Griffstärke, Kondition ist in der fünften Runde gefragt. Trotz der in der vierten Runde erlittenen Platzwunde, die später genäht werden muss, verliert Manu nie seine Linie und verlässt unter frenetischem Beifall das Mattenrund, als 3:2 Sieger.
Hochkonzentriert geht Oliver Hassler danach gegen seinen Gegner Andreas Fix auf die Matte. Fix, ehemaliger Athlet in Schifferstadt, dort in der Sportschule jahrelang als her-vorragender Athlet gereift hat bisher immer gegen Olli gewonnen. Nicht an diesem Abend. Beseelt und clever agierend, verliert Olli zwar Runde eins, aber im Standkampf und der Bodenabwehr nochmals verbessert, siegt der RG-Weltmeisterschaftsmedaillengewinner und am Samstag als Sportler des Jahres der Stadt Zell geehrte, mit 3:1Runden. Eine Vorentscheidung zu Gunsten der Gastgeber ? Adelhausen bietett den gebürtigen Gersbacher Stefan Geiger gegen das Nachwuchstalent Sebastian Rapp auf, der kurz vor seinem fünfzehnten Geburtstag steht. Geiger gewinnt sicher mit 3:0 Runden. Dennoch anerkennendes Abklopfen von RG-Trairner Valeriu Albu für „Sebi“ Rapp.
Sven Kiefer erhält die bereits an der Waage erzielten vier Punkte Und die RG liegt mit 10:6 in Front.
Dann der Hammer für die RG-Fans. Mit einem gelungen Angriff holt Routinier Jörg Denner zwar die erste Wertung im Kampf des freien Stils im Leichtgewicht wird jedoch vom Freistilkönner Simon Gerwig kalt erwischt und mit einem „Päckle“ auf den Buckel gedrückt. Entsetzen in der roten RG Ecke und Jubel beim zahlreichen Adelhausener Anhang. 10:10 jetz ist alles wieder offen. Es wird viel diskutiert in der anschließenden 20-minütigen Pause, ob die Aufstellung der RG passt um den ersten Derby-Sieg seit Jahren einzufahren.
Die RG-Cheerleader begeistern in der Pause mit Akrobatik und tänzerischem Können die am Platz gebliebenen Zuschauer und locken die Fotografen zu reizvollen Bildern.
Fünf entscheidende Paarungen stehen noch an, wer behält die Nerven, ist die Frage. In diesem bisher packenden Fight um die Vorherrschaft im Ringen am Oberrhein. Es wird rege diskutiert und gefachsimpelt in Ringerkreisen. Vom ganzen Oberrhein diskutieren Athleten aus Kandern, Weitenau-Wieslet, Rheinfelden, Gresgen und Eichen-Rümmingen, wer wohl die Matte als Sieger verlässt. Dann ist es wieder so weit. „Flo Philipp“ letzte Woche überraschend Sieger gegen Vojtech Benedek, den ex Adelhausener, der wiederum eine Woche zuvor Manuel Fix mit 3:0 besiegte, steht dem starken Altenheimer gegenüber. Zu nervös und hektisch vor der großen Kulisse agiert Florian und unterliegt dem Gast mit 0:3.
Jetzt heißt es für Simon Waßmer Nerven bewahren, sonst ist der Sieg weg. Im Duell der beiden 66 Kilo Athleten ist Simon im Stand stets der Aktivere und erhält den Vor-teil des Mattenleiters, zuerst in die Oberlage zu kommen. Sascha Keller kämpft verbissen, dennoch siegt der von den Fans frenettisch angefeuerte RG-Modellathlet die Oberhand und bringt die RG auf 13:14 heran.
Die Vorentscheidung fällt dann im freien Stil des Mittelge-wichtes. In den letzten sechs Mattenduellen unterlag der RG-Punktgarant stets gegen das große Nachwuchstalent, Michael Kaufmehl aus Freiburg. Mit einer taktischen Meisterleistung war jedoch dieses Mal „Bubi“ Recorean der Sieger in diesem Freistilkampf der Extraklasse. Nun tobte die Halle, als Konditionswunder Axel Sutter auf die Matte trat um sich gegen Nicolas Gerbode für die vor einem Jahr im Freundschaftskampf erlittene Nieder-lage zu revanchieren.
Clever erkämpfte sich die RG-Punktebank Axel Sutter Punkt für Punkt und baute beim letztlich klaren 3:0 Erfolg den Vorsprung der Gastgeber auf 19:15 aus.
Nun galt es für den erstmals in dieser Saison auf der Matte stehenden Florian Hassler gegen den italienischen Meister nicht überhöht zu verlieren, oder eine Schulter-niederlage zu vermeiden, um den Sieg sicherzustellen. Nach einer 2:0 Rundenführung reichte es dem RG-Welter-gewichtler dann jedoch nicht den Kampf zu gewinnen, denn Corriga holte die letzten drei Runden und gewann noch mit 3:2 ohne jedoch die Niederlage abwenden zu können.
Die Freudentänze auf der Matte nach dem ersten Derby-Sieg nach langer Zeit ließen nicht auf sich warten. An der Ergebnistafel leuchtete das 21:18 Endergebnis auf, damit war die Niederlagenserie in den Derbys besiegelt.
In der anschließenden Pressekonferenz gratulierte Gäste-Trainer Bernd Reichenbach seinem Kollegen Albu zum verdienten Sieg und kündigte für den Rückkampf auf dem Dinkelberg Revanche an. Udo Bauer, der sportliche Leiter der RG

analysierte die Kämpfe und der neue RG-Vorsitzende Anton Lais, freute sich über das tolle Derby vor der großartigen Kulisse. Gästevorsitzender Michael Tilly vom TuS lobte die faire Gangweise und die spannenden Mattenduelle und hofft ebenso auf den Rückkampf wie sein Trainer.
Mike Mühlemann dankte allen für den großartigen Wettkampfabend und lud alle Fans aus nah und fern zum Rückkampf am 8. November auf den Dinkelberg ein.
Das Wochenende wurde dann am Samstagabend zum absoluten Erfolg als, die RG-Reserve zum zweiten Mal innerhalb einer Woche einen fast aussichtslosen Rück-stand in einen Sieg umwandelte.
Den fünf Niederlagen vor der Pause ließen die schütz-linge von Coach Björn Gut fünf Siege nach der Pause folgen. Auf Grund der deutlicheren Siege von Mike Mühlemann, Teimuraz Beradze, David Netsch, Patrick Sutter und Matthias Philipp reichte es nach dem 1:14 noch zum 18:15 Sieg in einer tollen Aufholjagd.
Für beide Teams stehen am kommenden Wochenende erneut zwei Heimkämpfe auf der Tagesordnung.
Eintausend Zuschauer werden sich wohl nicht erneut in die Zeller Stadthalle begeben. Die RG Aktiven hoffen jedoch, dass der zweite Tabellenplatz in der zweiten Bundesliga genug Ansporn ist, damit der vierte Sieg in Folge gegen Baienfurt gefeiert werden kann. Das dieses Vorhaben jedoch nicht einfach wird, ist allen Ringern des Albu Teams bewusst.

Vorschau auf das kommende Wochenende:
Stadthalle Zell im Wiesental, den 20.September 2008

RG Hausen-Zell I - KG Baienfurt-Ravensburg I 19.30 Uhr
RG Hausen-Zell II - SV Triberg I 17.30 Uhr
RG Hausen-Zell Jugend II - KSV Weil Jugend I 16.30 Uhr

Bericht: Rainer Waßmer