Ergebnisse vom Wochenende:
RG Hausen-Zell I – TuS Adelhausen I
21:18
RG Hausen-Zell II - KSV Wollmatingen I 18:15
RG Hausen-Zell III - TuS Adelhausen III 23:15
RG Hausen-Zell Jugend I - KSV Hofstetten Jgd. I 18:23
RG Hausen-Zell Jugend I - RG Eichein-Rümmingen Jgd. I
12:20
KSV Rheinfelden Jugend I - RG Hausen-Zell Jgd. II 17:20
WKG Weitenau/Wieslet Jugend I - RG Hausen-Zell Jgd. II 28:16
Bildquelle: Jürgen Seider
Müde vom anstrengenden Feier-Wochenende
gelang es mir erst am Sonntag Abend die Ergebnisse des Wochenendes
in einen umfassenden Bericht zu fassen. Für alle die das Internet
der RG Hausen-Zell unter www.rghausenzell.de nutzen,
natürlich eine lange Wartezeit, dafür entschuldige ich mich
herzlich.
Für die überraschende Ehrung der RG Hausen-Zell am Freitagabend,
wo ich zum Ehrenmitglied ernannt wurde, vor einer sagenhaften Kulisse
von 1.000 Zuschauern und für den Applaus, den meine Frau Marianne
und ich, für die 30-jährige gemeinsame Tätigkeit für
den Ringsport erhielten, bedanke ich mich zuerst. Es war ein tolles
Gefühl die Anerkennung vor so einem phantastischen Publikum zu
erhalten. Ich wünsche der RG weiterhin viel Erfolg auf dem Weg
nach vorne, mit solch tollen Athleten, einem engagierten Vorstandsteam
und zahlreichen Fans am Mattenrand, ist der vorgezeichnete Weg nach
meiner Ansicht noch nicht beendet.
In Zukunft werde ich versuchen die Geschehnisse auf und neben dem Mattenrand,
für Sie liebe RG- und Ringsportfans, mit meinen Worten zu kommentieren.
Wenn sich jemand auf Grund meiner Berichte auf den Schlips getreten
fühlt oder gar unrecht behandelt fühlt, soll er mir dies
bitte persönlich sagen. Meine Kommentare sollen nie gegen einen
Sportler oder gegen Funktionäre gerichtet sein. Vielmehr erhoffe
ich mir durch die eigene Berichterstattung einiges an Kritik, um in
Zukunft noch besser und sensibler mit dem Thema „Pressearbeit“ umgehen
zu können. Sagt mir bitte rechtzeitig, wenn Ihr davon genug habt.
Oft merkt der Schreiber dies selbst zu spät.
Nun genug der Vorrede. Was war sportlich auf der Matte geboten ? Wie
war das Drumherum beim Lokal-Derby und was hat mich bewegt, auf diesen
Fragen basiert der folgende Bericht:
Es ist sensationell, wenn die dritte Mannschaft der RG Hausen-Zell
auf die Matte tritt und vor knapp 200 bis 250 Zuschauern eine Stunde
vor dem großen Derby der zweiten Bundesliga die Zuschauer mit
tollen Leistungen begeistert. „Fünfer „ Punktewertungen
sieht man eben nur in der Bezirksliga, hörte ich draußen
an der Eintrittskasse sitzend, als die ersten „Rothaus Zäpfli
oder Radler“ zur Stärkung für das große Derby
zu sich genommen wurden.
23:15 Sieg für die RG III im kleinen Derby der Bezirksliga. Er
hat gut begonnen der Abend mit einem Schultersieg von einem der Jüngsten
in der RG Garde. Adrian Kiefer, heißt der junge Ringer, keiner
kennt Ihn von den eingefleischten RG- erste Reihe Sitzern. Wo kommt
er her ? Aus Hausen, die Antwort, Gott sein Dank aus Hausen, dort kommt
wieder frisches Blut in die RG Adern, denn einige junge Nachwuchsringer
wohnen im Hebeldorf und frönen dem Ringsport. Als „Michi“ Pfeifer
dann seinen Gegner in der zweiten Runde schultert, bebt zum ersten
Mal die Halle. Doch die Gäste vom Dinkelberg doppeln nach mit
zwei Schultersiegen und einem 0:3 vom ge-stressten Markus Berger, der
direkt vom 12-stündigen Schaffen auf die Waage und anschließend
auf die Matte geht, damit auch die dritte Mannschaft im kleinen Derby
komplett auf der Matte ist. Deshalb nur 0:3,
denn jeder Punkt ist im
Mannschaftssport wichtig. 8:11 aus Sicht der RG, doch dann kommt das
Geburtstagskind der Woche, „Enton“ (Tobias Deiß)
wurde am Mittwoch achtzehn Jahre alt und nimmt nun konzentriert Ralf
Maier drei Punkte zum 11:11 ab.
Anschließend knallt´s so richtig auf der Matte, denn Lars
Wagner und die „schwarze Perle“ der RG, David Affutu-Nartey
legen Ihre Gegner fachgerecht auf die Matte. Stefan Hauschel packt
zwei tolle „Fünfer“ aus und bringt seinem jugendlichen
Gegner in der dritten Runde eine technisch überhöhte Niederlage
bei. 23:11, Mannschaftsführer Peter Schwald sitzt zufrieden in
der Ecke und ballt die Faust, der erste Sieg der neuen Saison ist in
der Tasche, obwohl im letzten Kampf Pirmin Philipp seinem Kontrahenten
ebenfalls einen technisch überhöhten Sieg überlassen
muss. Egal, die dritte Mannschaft hat Ziele. Letztes
Jahr Dritter und
dieses Jahr ? „Schaun mer mal,“ meint Coach Peter Schwald
mit einem leichten Grinsen über den ersten Sieg der Saison im
Gesicht. Kurze Zeit später schleppt der Coach die verdiente Belohnung
für seine Truppe in die Kabine.
Indessen strömen die Zuschauer weiter in die Zeller Stadthalle.
Alte Bekannte drängen sich an der Eintrittskasse. Seit dem RG
Jubiläum vor zwei Jahren am 100 jährigen Jubiläum hat´s
auch den ehemaligen Topringer aus alten Tagen, Otto Zeller, wieder
gepackt. Das Ringer-Feeling ist wieder da. Jahrelang war Otto weg von
der Matte, das Treffen mit seinen alten Ringergegnern und Bekannten
aus den Fünfziger Jahren am Jubiläum 2006 hat ihn jedoch
so begeistert, dass er nun wieder regelmäßig jeden Heimkampf
mit Begeisterung besucht, um die tollen, jungen, eigenen Ringer zu
sehen. „Herrlich, toll, aufregend,“ sagt er, als er gegen
23 Uhr mit seiner Frau wieder in Richtung Hausen fährt. Was war
so toll ? Einmalig die Kulisse, die Stimmung, das Knistern, das bei
jedem Kampf in der Halle spürbar zu fühlen war. Sportliche
Höchstleistungen auf dem 12x12 Meter großen Ringerrund von
neunzehn , leider nur neunzehn Akteuren in diesem Spitzenkampf in der
zweiten Bundesliga. Warum nur 19 Ringer, fragten sich die Experten?
In einem Derby verschenkt man doch keinen Kampf. Uns kann´s wurscht
sein, vier Punkte sind vier Punkte, hört man von der nahe gelegenen
Zäpfli-Theke neben der Eintrittskasse. Bereits an der Waage geht
die RG in Führung, denn dem in den ersten beiden Kämpfen
super agierenden Sven Kiefer stellen die Gäste vom Dinkelberg
keinen Gegner. Nach dem Wiegen geht es wie ein Lauffeuer durch die
Halle. Das Prickeln wird immer stärker noch eine halbe Stunde,
dann geht´s los.
Überraschung zwei, an diesem Abend, nicht Sascha Oswald und Timo
Beradze stehen im RG Team, sondern Wilhelm Maier Gedächtnispokal
Gewinner des Vorjahres, Jörg Denner und Florian Hassler gingen
für die RG über die Waage. Und der Gegner bietet zum ersten
Mal den Italienischen Meister Tiziano Corriga in dieser Saison auf.
Taktik an der Waage, das Derby will jeder gewinnen.. In einem Derby
ist eben alles anders, sogar die bisher erfolgreiche Aufstellung wird
auf das Prestige-Duell geändert.
Jetzt ist fünf Minuten vor dem Kampf, es hält mich nichts
mehr an der Eintrittskasse, zwar haben zehn vorbereitete Dauerkarten
nicht Ihren bestimmten Besitzer erhalten, „keine Zeit, nicht
immer da,“ waren die Antworten der Befragten.
Ich frag mich natürlich warum, wollen diese Fans, die immer da
sind , nicht bereits mit dem Kauf einer Dauerkarte Ihren Athleten den
Rücken stärken. 100 Dauerkarten ist mein Ziel, 85 sind es
jetzt, ich probiers eben nächste Woche noch mal. Vielleicht nach
dem gewonnenen Derby beim nächsten Heimkampf gegen Baienfurt wieder
in Zell, sind meine Gedanken vor dem Anpfiff.
Die Dauerkarte lohnt sich noch immer. Vor allen Dingen im Nach-hinein
betrachtet, wenn man die tolle Leistung der zweiten Mann-schaft vom
Samstag ins Kalkül mit einbezieht. Nach einem 1:14 Rück-stand
gegen die mit der stärksten Mannschaft ins Wiesental angereiste
Truppe aus Wollmatingen. Mit einer bravourösen Leistung wurde
der Starke Gast vom Bodensee noch mit 18:15 Punkten niederkämpft.
Nicht nur die Dritte, sondern auch die zweite Mannschaft ist sehenswert
und die ringerischen Aktionen begeisterten die rund 200 Zuschauer am
Samstag Abend in der Atzenbacher Halle. Ebenso die Vorkämpfe der
Schüler, wo die Schülerstars, Sebastian Rapp und Manuel Wolfer,
die am Freitagabend Top-Leistungen in der ersten Mannschaft boten,
für das Jugendteam ausfielen. Manu verletzt, Sebi beim Fußballspielen.
Also hört meine Botschaft, liebe RG Fans macht die 100 Dauerkarten
voll, das frischgebackene RG Ehrenmitglied braucht noch 15 Fans, um
sein Saisonziel zu erreichen. Wahrt die Chance am kommenden Samstag,
Ihr spart immer noch fünfzehn Euro in den restlichen Heimkämpfen
!!!
Doch jetzt genug philosophiert über Wünsche und Ziele, endlich
auf die Matte, die Einmarschmusik ertönt und die 19 Gladiatoren
und Mattenleiter Joachim Wioska aus Radolfzell laufen in die probenvolle
Ringer-Arena ein.
Begeistert empfangen von Ihren 1000 Fans und acht Pressevertretern,
der Heimatzeitungen in vorderster Front marschieren die Ringer ein.
Das Derby hat einen tollen Stellenwert. 1.000 gespannte Leser der Zeilen
am Montag, das ist was besonderes für die Presse, das sieht man.
Blitzlichtgewitter bei den Mannschaftsaufstellungen und der Präsentation
der einzelnen Gegner. Die RG tritt mit „neun“ Eigengewächsen
an. Sven Kiefer eingeschlossen, der zwar in Gresgen zum ersten Mal
auf einer Ringermatte trainierte, seit seinem vierzehnten Lebensjahr
jedoch zu den RG-Stützen gehört. Nur Bubi Recorean, seit
1999 bei der RG, hat das Ringer-Einmaleins nicht bei der RG gelernt.
Wahnsinn, zweite Bundesliga mit eigenen Jungs, das begeistert mich
immer noch. Die jahrelange Arbeit der RG-Trainer um die Athleten zu
formen, um in der zweithöchsten Deutschen Ringer-Klasse bestehen
zu können, tragen Früchte, eigene ! Inzwischen steht der
Landestrainer des südbadischen Ringer-Verbandes Mario Sachs an
der Matte und ebenso Greco Trainer Karl Hug vom SBRV, und Trainer des
Erstligisten aus Freiburg.
Viele Talente stehen auf beiden Seiten in den Aufgeboten, die werden
kritisch beobachtet.
Jetzt geht´s los auf der Matte. Das fünfzehnjährige
Ausnahmetalent Manuel Wolfer gegen das muskelbepackte Kraftbündel
Sulejman Ajeti aus Adelhausen gewinnt die erste Runde und die einheimischen
Fans jubeln. Rundenausgleich durch Ajeti und dann der „Fünfer“ auch
in der zweiten Bundesliga. „Manu“ hebt seinen verdutzten
Gegner ab und knallt ihn auf den Buckel. Mattenleiter Wioska zögert
zwar nicht mit der Höchstnote im Ringsport einer „Fünf“,
doch den Schultersieg sah er nicht aus seiner Position, wie er später
erklärte. Ajeti erholt sich von dem Ausheber und holt die vierte
Runde. Jetzt zeigt sich die Klasse des fünfzehnjährigen vierfachen
Deutschen Jugend-meisters Manuel Wolfer. Nicht nur Gefühl und
Griffstärke, Kondition ist in der fünften Runde gefragt.
Trotz der in der vierten Runde erlittenen Platzwunde, die später
genäht werden muss, verliert Manu nie seine Linie und verlässt
unter frenetischem Beifall das Mattenrund, als 3:2 Sieger.
Hochkonzentriert geht Oliver Hassler danach gegen seinen Gegner Andreas
Fix auf die Matte. Fix, ehemaliger Athlet in Schifferstadt, dort in
der Sportschule jahrelang als her-vorragender Athlet gereift hat bisher
immer gegen Olli gewonnen. Nicht an diesem Abend. Beseelt und clever
agierend, verliert Olli zwar Runde eins, aber im Standkampf und der
Bodenabwehr nochmals verbessert, siegt der RG-Weltmeisterschaftsmedaillengewinner
und am Samstag als Sportler des Jahres der Stadt Zell geehrte, mit
3:1Runden. Eine Vorentscheidung zu Gunsten der Gastgeber ? Adelhausen
bietett den gebürtigen Gersbacher Stefan Geiger gegen das Nachwuchstalent
Sebastian Rapp auf, der kurz vor seinem fünfzehnten Geburtstag
steht. Geiger gewinnt sicher mit 3:0 Runden. Dennoch anerkennendes
Abklopfen von RG-Trairner Valeriu Albu für „Sebi“ Rapp.
Sven Kiefer erhält die bereits an der Waage erzielten vier Punkte
Und die RG liegt mit 10:6 in Front.
Dann der Hammer für die RG-Fans. Mit einem gelungen Angriff holt
Routinier Jörg Denner zwar die erste Wertung im Kampf des freien
Stils im Leichtgewicht wird jedoch vom Freistilkönner Simon Gerwig
kalt erwischt und mit einem „Päckle“ auf den Buckel
gedrückt. Entsetzen in der roten RG Ecke und Jubel beim zahlreichen
Adelhausener Anhang. 10:10 jetz ist alles wieder offen. Es wird viel
diskutiert in der anschließenden 20-minütigen Pause, ob
die Aufstellung der RG passt um den ersten Derby-Sieg seit Jahren einzufahren.
Die RG-Cheerleader begeistern in der Pause mit Akrobatik und tänzerischem
Können die am Platz gebliebenen Zuschauer und locken die Fotografen
zu reizvollen Bildern.
Fünf entscheidende Paarungen stehen noch an, wer behält die
Nerven, ist die Frage. In diesem bisher packenden Fight um die Vorherrschaft
im Ringen am Oberrhein. Es wird rege diskutiert und gefachsimpelt in
Ringerkreisen. Vom
ganzen Oberrhein diskutieren Athleten aus Kandern, Weitenau-Wieslet,
Rheinfelden, Gresgen und Eichen-Rümmingen, wer
wohl die Matte als Sieger verlässt. Dann ist es wieder so weit. „Flo
Philipp“ letzte Woche überraschend Sieger gegen Vojtech
Benedek, den ex Adelhausener, der wiederum eine Woche zuvor Manuel
Fix mit 3:0 besiegte, steht dem starken Altenheimer gegenüber.
Zu nervös und hektisch vor der großen Kulisse agiert Florian
und unterliegt dem Gast mit 0:3.
Jetzt heißt es für Simon Waßmer Nerven bewahren, sonst
ist der Sieg weg. Im Duell der beiden 66 Kilo Athleten ist Simon im
Stand stets der Aktivere und erhält den Vor-teil des Mattenleiters,
zuerst in die Oberlage zu kommen. Sascha Keller kämpft
verbissen, dennoch siegt der von den Fans frenettisch angefeuerte RG-Modellathlet
die Oberhand und bringt die RG auf 13:14 heran.
Die Vorentscheidung fällt dann im freien Stil des Mittelge-wichtes.
In den letzten sechs Mattenduellen unterlag der RG-Punktgarant stets
gegen das große Nachwuchstalent, Michael Kaufmehl aus Freiburg.
Mit einer taktischen Meisterleistung war jedoch dieses Mal „Bubi“ Recorean
der Sieger in diesem Freistilkampf der Extraklasse. Nun tobte die Halle,
als Konditionswunder Axel Sutter auf die Matte trat um sich gegen
Nicolas
Gerbode für die vor einem Jahr im Freundschaftskampf erlittene
Nieder-lage zu revanchieren.
Clever erkämpfte sich die RG-Punktebank Axel Sutter Punkt für
Punkt und baute beim letztlich klaren 3:0 Erfolg den Vorsprung der
Gastgeber auf 19:15 aus.
Nun galt es für den erstmals in dieser Saison auf der Matte stehenden
Florian Hassler gegen den italienischen Meister nicht überhöht
zu verlieren, oder eine Schulter-niederlage zu vermeiden, um den Sieg
sicherzustellen. Nach einer 2:0 Rundenführung reichte es dem RG-Welter-gewichtler
dann jedoch nicht den Kampf zu gewinnen, denn Corriga holte die letzten
drei Runden und gewann noch mit 3:2 ohne jedoch die Niederlage abwenden
zu können.
Die Freudentänze auf der Matte nach dem ersten Derby-Sieg nach
langer Zeit ließen nicht auf sich warten. An der Ergebnistafel
leuchtete das 21:18 Endergebnis auf, damit war die Niederlagenserie
in den Derbys besiegelt.
In der anschließenden Pressekonferenz gratulierte Gäste-Trainer
Bernd Reichenbach seinem Kollegen Albu zum verdienten Sieg und kündigte
für den Rückkampf auf dem Dinkelberg Revanche an. Udo Bauer,
der sportliche Leiter der RG

analysierte die Kämpfe und der neue
RG-Vorsitzende Anton Lais, freute sich über das tolle Derby vor
der großartigen Kulisse. Gästevorsitzender Michael Tilly
vom TuS lobte die faire Gangweise und die spannenden Mattenduelle und
hofft ebenso auf den Rückkampf wie sein Trainer.
Mike Mühlemann dankte allen für den großartigen Wettkampfabend
und lud alle Fans aus nah und fern zum Rückkampf am 8. November
auf den Dinkelberg ein.
Das Wochenende wurde dann am Samstagabend zum absoluten Erfolg als,
die RG-Reserve zum zweiten Mal innerhalb einer Woche einen fast aussichtslosen
Rück-stand in einen Sieg umwandelte.
Den fünf Niederlagen vor der Pause ließen die schütz-linge
von Coach Björn Gut fünf Siege nach der Pause folgen. Auf
Grund der deutlicheren Siege von Mike Mühlemann, Teimuraz Beradze,
David Netsch, Patrick Sutter und Matthias Philipp reichte es nach dem
1:14 noch zum 18:15 Sieg in einer tollen Aufholjagd.
Für beide Teams stehen am kommenden Wochenende erneut zwei Heimkämpfe
auf der Tagesordnung.
Eintausend Zuschauer werden sich wohl nicht erneut in die Zeller Stadthalle
begeben. Die RG Aktiven hoffen jedoch, dass der zweite Tabellenplatz
in der zweiten Bundesliga genug Ansporn ist, damit der vierte Sieg
in Folge gegen Baienfurt gefeiert werden kann. Das dieses Vorhaben
jedoch nicht einfach wird, ist allen Ringern des Albu Teams bewusst.
Vorschau auf das kommende Wochenende:
Stadthalle
Zell im Wiesental, den 20.September 2008
RG Hausen-Zell I - KG Baienfurt-Ravensburg I 19.30 Uhr
RG Hausen-Zell II - SV Triberg I 17.30 Uhr
RG Hausen-Zell Jugend II - KSV Weil Jugend I 16.30 Uhr